1000. Besucher und 1000 Euro als Spende

Geisenhausener Museum wird rege besucht – neue Öffnungszeiten

Der Historische Verein konnte in seinem neu eröffneten Museum am Sonntagnachmittag den 1000. Besucher begrüßen. Gleichzeitig überreichte Direktor Josef Müller als Vertreter der Raiffeisenbank eine Spende in Höhe von 1000 Euro.

Gleich über zwei erfreuliche Ereignisse durfte sich der Vorsitzende Sebastian Schuder im Museum freuen: Er begrüßte als 1000. Besucher den Pfarrer im Ruhestand Heinz Prechtl. Dieser war voll des Lobs über die neuen Räumlichkeiten des Museums und die Ausstellung: „Es ist ein großartiges Engagement, dass sich die Bewohner mit der eigenen Geschichte beschäftigen“. So könne sich der Interessierte die große Geschichte leichter einprägen, wenn er den Bezug zur Vergangenheit des eigenen Orts herstellen könne.

Gleichzeitig überreichte Direktor Müller seinen Spendenscheck und betonte, die Raiffeisenbank sei ein ortsverbundenes Geldinstitut. Er wolle honorieren, dass ehrenamtlich viel Zeit ins Museum investiert worden sei: „Es ist toll, was hier geschaffen wurde“, zollte er Anerkennung. Auf geschichtliche Zusammenhänge im weiteren Gespräch eingehend, erklärte Müller, die hiesige Raiffeisenbank sei immerhin schon 121 Jahre alt – und vom damaligen Ortspfarrer mitgegründet worden, stellte Prechtl den Bezug her. So erinnerte sich Müller an seinen Heimatort Manching, wo zu seines Großvaters Zeiten sonntags nach dem Gottesdienst die Bank vom Bürgermeister, dem Pfarrer und dem ehrenamtlichen Bankvorstand geöffnet worden sei.

Schuder zeigte seine Freude über den 1000. Besucher und berichtete über das große Interesse in der Bevölkerung am neuen Museum. Die meisten Gäste seien vom Gebäude und von den gezeigten Gegenständen begeistert, doch plane er mit seinen Vereinsmitgliedern bereits die nächste Ausstellung im Jahr 2017. „Handwerk in Geisenhausen“ werde das Thema lauten. Dazu suche der Historische Verein Leihgaben aus der Bevölkerung wie Urkunden oder Handwerkszeug aus vergangenen Jahrzehnten. Interessenten mögen sich unter Telefon 2141 oder 919057 melden. Wegen des regen Interesses, so Schuder, sei das Museum am Marktplatz im  Gebäude des ehemaligen alten Rathauses vermehrt geöffnet: Die nächsten Besuchstage sind 17. und 31. Juli, schließlich wieder nach der Sommerpause am 4., 18.September und 2. Oktober. Für die großzügige Spende dankte er der Raiffeisenbank und versicherte, man werde den Geldbetrag für die Finanzierung künftiger Ausstellungen verwenden. (Vilsbiburger Zeitung, 06.07.2016 Peter Köppen)

Gleichzeitig konnte Vorsitzender Sebastian Schuder als 1000. Besucher Pfarrer Heinz Prechtl (Mitte) begrüßen und Direktor Josef Müller (links) für die großzügige Spende danken. Foto: Peter Köppen